Übungen für deinen Weg

Übungen, wie du dir ein schöneres und leichteres Leben aufbaust.

Die besten Übungen sind die, die dir DEIN Leben zeigen. Und dabei funktionieren die einfachsten Übungen oft am besten. Es geht nicht darum, endlose Fragen zu beantworten, ganze Collegeblöcker mit deinen Gedanken niederzuschreiben oder alles umzukrempeln.

Die Übungen sind schnell und meist kannst du sie ganz nebenbei erledigen. Beim Autofahren, Geschirr abwaschen, Kaffee trinken. Denke einfach mal drüber nach. Damit hast du schon den ersten Schritt getan.

Beginne dabei am besten mit den Anfänger-Übungen und lass dir die Zeit, die du brauchst. Steigere dich dann in deinem Tempo. 

Anfänger-Übungen für´s aufgeräumte Leben!

  • Übung 1:

Jacken gehören an die Garderobe, Schuhe ins Regal, die getragenen Socken in den Wäschekorb, das Handtuch an den Haken. Möchtest du das Gefühl von Ordnung haben, dann musst du dir angewöhnen, die Sachen, die einen eindeutigen Platz haben, sofort nach Gebrauch dahin aufzuräumen. Dauert keine 5 Sekunden, aber du fühlst dich sofort wohler!

  • Übung 2:

Mach morgens dein Bett. Immer! Egal, wie müde du bist. Egal, wie spät du dran bist. Und wenn du es nur kurz aufschüttelst und ausgebreitet auf das Bett fliegen lässt. Wenn du abends in ein gemachtes Bett gehst, schläfst du zufriedener und glücklicher ein. Dafür lohnen sich die paar Sekunden Aufwand am Morgen! Du musst ja kein Origami-Schwan aus der Bettdecke falten.

  • Übung 3:

Zeitungen, Flyer, Briefwerbung, Gemeindeblatt... So viel Papierkram, der irgendwie immer im Haus landet. Wenn es dich wirklich interessiert, dann lese es sofort! Wenn nicht, dann kommt es sofort in den Müll. Sammle es niemals irgendwo, weil du es ja bestimmt später noch lesen willst und vielleicht wichtig ist. Diese "später" kommt meistens nicht. Und wenn es wirklich wichtig ist, findest du die Infos auch noch später woanders. Der Kram bringt nur Unordnung. Vergeude deine Zeit nicht mit Papiermüll. 

  • Übung 4:

Kleidung, die nur einmal getragen wurde, ist häufig ein Grund für Chaos. Zu benutzt für den Schrank, zu frisch für die Waschmaschine. Wohin damit? Viele nutzen den Boden, einen Stuhl, die Ablage einer Kommode oder Haken an der Wand. Jede davon ist nicht wirklich hübsch anzusehen und qillt meist nach kurzer Zeit über. Chaos entsteht. Eine Idee: Räum eine Ecke im Kleiderschrank frei, stell eine Kiste rein und nutze diese. Ist die Kiste voll, muss aussortiert werden. E voilá, Chaos minimiert.

  • Übung 5:

Denk auch mal an dein Handy. Wann hast du es das letzte Mal aufgeräumt? Lösche mal alle Whatsapp Bilder, die du ungebetener Weise erhalten hast, leere alle Papierkörbe, deinstalliere nicht genutzte Apps. 

  • Zusatzübung für Fortgeschrittene oder Hartgesottene

Lösche auch alte Chatverläufe und: unliebsame Kontakte. Schon ewig kein Kontakt gehabt und wenn dann nervt der Typ? Dann löschen. Die Tussi labbert dich mit unnützem Müll voll? Löschen. Wer zieht dich runter, stiehlt dir deine Zeit und nervt? Trau dich und lösche den Kontakt.